Das Österreichische Religionspädagogische Forum dient der Förderung des religionspädagogischen Diskurses, der Unterstützung seiner Mitglieder in Forschung und Lehre und der Erarbeitung gemeinsamer Positionen.


Aktuelle Meldungen

ÖRF-Tagung 2017: Wie plural muss/soll religiöses Lernen in Bildungseinrichtungen sein?

15. und 16. November 2017 in St. Virgil/Salzburg

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Lebenswelten und Religiosität Jugendlicher

26. Ausgabe des "Österreichischen Religionspädagogischen Forums"
25. Jahrgang 2016, Heft 1

Das Forschungskolloquium #Jugendliche#Lebenswelten#Religiosität, das im Oktober 2016 an der Katholischen Privat-Universität Linz anlässlich des letzten universitären Dienstjahres von Prof. Ilse Kögler stattfand, widmete sich diesem Themenfeld und nahm dabei folgende Bereiche in den Blick:

  • Werte- und Lifestyletrends bei Jugendlichen im 21. Jahrhundert,
  • Zugänge zu Religion auf Basis der Lebenserfahrungen und Bedürfnisse Jugendlicher,
  • Einfluss von Armut und sozialer Ausgrenzung auf die Religiosität junger Menschen,
  • Umgang von MuslimInnen in Österreich mit ihrer Religiosität im Alltag.


Es ist gelungen, die ReferentInnen des Kolloquiums zu gewinnen, ihre Forschungsergebnisse in der vorliegenden Ausgabe des ÖRF zu publizieren, zugleich versammelt diese Ausgabe weitere themenspezifische Beiträge.

Neben den thematischen Schwerpunktbeiträgen gibt es wie immer Vorstellungen von wissenschaftlichen Qualifikationsarbeiten, die in der letzten Zeit an österreichischen religionspädagogischen Instituten entstanden sind, sowie etliche einschlägige Buchrezensionen. [26. Ausgabe]

Kinder- und Jugendtheologie als "Kommunikation des Evangeliums"?

Tagung: 5. - 7. September 2016
„Kommunikation des Evangeliums“ ist derzeit in der Praktischen Theologie ein viel diskutierter Leitbegriff. Die Tagung fragt danach, ob bzw. inwiefern sich das Leitbild der Kinder- und Jugendtheologie sinnvoll theologisch als „Kommunikation des Evangeliums“ verorten lässt.  Zugleich sollen damit die gegenwärtigen kinder- und jugendtheologischen Forschungseinsichten erstmals in einer gemeinsamen Tagung zusammengeführt und bilanziert werden.

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Veranstaltung: Religiöse Bildung im Kreuzfeuer

Das Linzer Forum Religionspädagogik lädt ein!

11. April 2016
Religiöse Bildung in öffentlichen Bildungseinrichtungen ist heute nicht mehr selbstverständlich. Mitunter wird sie sogar vehement in Frage gestellt und bekämpft.

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Stellungnahme

10.12.2015
Steigende Flüchtlingszahlen sind eine Herausforderung für Schulen. Religion als ein wichtiger Aspekt bei schulischen Integrationsmaßnahmen darf nicht übersehen werden.

Der Religionsunterricht als ordentlicher Unterrichtsgegenstand ist eine nicht zu unterschätzende Möglichkeit für die neuen SchülerInnen, an bekannte religiöse Werte anzuknüpfen und aus dieser Vertrautheit heraus ihrer neuen Gesellschaft aufgeschlossen zu begegnen. Religionsunterricht kann mit seinem kognitiven und emotionalen Beitrag die Kinder zum kompetenten Umgang mit gesellschaftlicher Pluralität befähigen, zu einer solidarischen, respektvollen und wertschätzenden Begegnung mit Menschen anderer Religionen, Kulturen und Weltanschauungen führen, sowie Ängste nehmen und Vorurteile entkräften. Wo dies gelingt, leistet er einen unverzichtbaren Beitrag für den sozialen Frieden und zur Integration der neuen BürgerInnen.

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Presseaussendung

Gespräch über die Weiterentwicklung des Religionsunterrichtes – ja, möglichst bald! Von a.o. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Weirer ad Vizekanzler Reinhold Mitterlehner

Vizekanzler Reinhold Mitterlehner hat in einem Interview mit der „Kleinen Zeitung“ v. 25.1.2015 gefordert: Religionslehrer/innen sollen verpflichtet werden, die wertschätzende Darstellung anderer Religionen zu forcieren, um Feindbildern vorzubeugen.

Lernen „mit anderen“ Religionen statt Lernen „über“ Religion

Dieser Forderung ist aus Sicht der Religionspädagogik klar zuzustimmen. An vielen Schulen tragen Religionslehrer/innen Wesentliches zu einem wertschätzenden Klima in Bezug auf andere Religionen und Kulturen bei. Dennoch...

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Pressetext

16.12.2014
Angehende Lehrerinnen und Lehrer benötigen dringend Kompetenzen, wie sie mit religiösen Phänomenen umgehen können.

Die gesellschaftlichen Entwicklungen hin zu Gewalt und Radikalismen, die in letzter Zeit beobachtbar waren, betreffen auch die Schulen. Lehrerinnen und Lehrer stehen vor der besonderen Herausforderung, wie sie unter Beachtung der spezifischen multireligiösen und multikulturellen Verhältnisse vor Ort diesen Tendenzen im Unterricht und schulischen Zusammenleben gegensteuern können.

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Schreiben an die Ministerin

27.11.2014
Religiöser Vielfalt in elementaren Bildungseinrichtungen gerecht werden: inklusive Bildung schließt Religionenvielfalt mit ein

Das ÖRF fordert eine inhaltliche Ergänzung des Bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlans für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich durch einen religionenpädagogischen und spiritualitätssensiblen Bildungsbereich.

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ÖRF verleiht der katholischen, evangelischen und islamischen Religionspädagogik eine gemeinsame Stimme

19.02.2014
Durch eine Strukturänderung im Österreichischen Religionspädagogischen Forum (ÖRF) sind die katholische, evangelische und islamische Religionspädagogik nun im ÖRF-Vorstand gleichberechtigt vertreten.

Qualifizierte Diskussionen und wissenschaftliche Impulse zu Fragen der religiösen Bildung sind für die Zukunft der Gesellschaft und für ein friedliches Zusammenleben von großer Relevanz. Ziel ist es, zu religionspädagogischen Themen in Zukunft gemeinsam Stellung nehmen.

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